Auswirkungen der produktion auf die umwelt

Über eine Million Trikotprodukte, fast 6 Mio. Strumpfhosen und rund 3 Mio. Paar Socken im Jahr hinterlassen in der Umwelt eine Spur. Zur Minimierung der Umweltauswirkungen wird in den Fabriken der Nanso Group dennoch bereits seit langem eine Technik eingesetzt, mit der versucht wird, unnötiger Verschwendung von Wasser, Strom, Chemikalien, Farbstoffen und Materialien vorzubeugen.

Die durch die Arbeit in den eigenen Fabriken der Nanso Group entstehenden bedeutendsten Umweltauswirkungen beziehen sich auf den Wasser- und Stromverbrauch und die durch die Arbeit entstehende Abfallmenge. Wir arbeiten jedoch kontinuierlich an der Verbesserung unserer Arbeitsmethoden, um die Umweltbelastung zu reduzieren.

Wasser

Bei Färbeprozessen in der Textilindustrie wird typischerweise viel Wasser verbraucht, da die Durchführung einer Färbung normalerweise 8 - 10 Stunden dauert und das Wasser während des Prozesses mehrfach gewechselt werden muss. 2013 verbrauchte die eigene Produktion der Nanso Group beim Färbeprozess durchschnittlich 230 Liter Wasser pro Kilogramm produzierte Strickwaren. Der starke Wasserverbrauch ist unumgänglich, wenn Produkte hergestellt werden sollen, deren Farben beim Waschen nicht ausbleichen. Dennoch wird versucht, den Wasserverbrauch in den eigenen Fabriken der Nanso Group zu reduzieren, indem die Färbungen so geplant werden, dass unnötiges Auswaschen der Maschinen zwischen den Färbeserien vermieden wird. Hinzukommend steht uns seit den neunziger Jahren für das Waschen bedruckter Strickwaren eine Waschmaschine zur Verfügung, mit der das kontinuierliche Wechseln des Wasser vermieden werden kann. Dank dieser Maschine können jährlich bis zu 7.000 Kubikmeter Wasser gespart werden.

Strom

Auch ein Großteil des Stroms wird in der Färberei zum Erwärmen des Wassers verwendet. Die Fabriken in Nokia und Tornio verfügen über eigene Wärmekraftwerke, mit denen die für die Produktion erforderliche Energie produziert wird. Seit 1990 wird die Fabrik in Nokia mit abgasarmem Erdgas versorgt. In den Jahren 2012-2013 wurde in der Fabrik in Tornio ein Pilotprojekt durchgeführt, wobei von schwerem Heizöl auf erneuerbare Energien, d.h. auf einheimische Holzschnitzel, umgestellt wurde.

Abfälle

Zur Reduktion der Abfallmenge bei der Trikotproduktion wurde genau bestimmt, wie effizient die hergestellten Materialien in der Zuschneidephase des Produkts genutzt werden können. Dessen ungeachtet entstehen bei der Herstellung unausweichlich für das fertige Produkt untaugliche Materialien. Zur Förderung der Nutzung von Abfällen begann die Nanso Group 2013 eine Kooperation mit der Firma Dafecor Oy, welche die bei der Trikotproduktion entstehenden Schnittabfälle für die Herstellung von Ölaufsaug- und Isolationsmatten verwendet.